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30. Januar 2013

VfL-Winterschwimmer brechen das Eis

VfL Pirna-Copitz_LogoPressemitteilung des VfL Pirna-Copitz 07 e.V.

Was für eine Tradition: Am Sonnabend, den 2. Februar 2013, findet das nunmehr 35. Eisbaden der Abteilung Winterschwimmen des VfL Pirna-Copitz statt. Ab 14 Uhr werden sich die mutigen Sportler in das kalte Wasser des Natursees in Pirna-Copitz stürzen. Gemeinsam brechen sie das Eis. Weitere Teilnehmer und Zuschauer sind herzlich willkommen.

Abteilungsleiter Rolf Reichel erzählt von den Ursprüngen der Veranstaltung: „Vor über 30 Jahren hackten die ersten vier Mutigen das Eis auf und stiegen in das null Grad kalte Wasser. Seither gibt es in Pirna das organisierte Winterschwimmen, welches heute beim VfL Pirna-Copitz organisiert ist.“

Die größte Veranstaltung fand 1986 statt: Am Start standen damals 254 Eisschwimmer und schritten mutig in den See. Fast 10.000 Zuschauer (!) säumten das Ufer. Mit so viel Resonanz hatten die Organisatoren in keinster Weiser gerechnet… „Heutzutage ist das traditionelle Winterschwimmen kein solches Großereignis mehr, aber es hat seine Anziehungskraft nicht verloren“, sagt Reichel.

Neben den Pirnaer Eisbadern nehmen Freunde und Vereine aus nah und fern teil: Das sind Winterschwimmer aus Dresden, Radebeul und Oederan. Die Winterschwimmer nutzen das Treffen zudem als „Eisfasching“, indem sie lustige Kostüme tragen, wenn sie in den Natursee hüpfen. Pinguine, Eishaie, Robben, Eisfüchse – all das haben die Zuschauer bereits im Wasser und am Ufer sehen können…

„Zu einem echten Winterbaden gehören aber auch Kälte, Eis, Sonne und Schnee. Wir hoffen, dass das Winterwetter auch diese Jahr sein Versprächen hält“, erzählt Reichel, der selbst daran teilnimmt.

Zu dem Spektakel am 2. Februar sind alle Zuschauer herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Der Verein organisiert Musik und gastronomische Versorgung, so dass die kalten Füße bei einem Glühwein aufgewärmt werden können. Die Kameraden der DLRG und der Feuerwehr Copitz sind vor Ort und garantieren für die Sicherheit der Sportler – und der spontanen Nachahmer. (Ronny Zimmermann)