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7. Januar 2013

Im Gespräch mit Jeanette Schultz (SV Sachsen Müglitztal)

Jeanette SchultzBeim SV Sachsen Müglitztal trainiert eine Deutsche Meisterin. Jeanette Schultz errang Ende Oktober bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Wildungen den Titel der Deutschen Meisterin im Kegelbillard. Bei der Vereinsweihnachtfeier wurde sie mit einem Ehrengeschenk des Kreissportbundes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge durch dessen Präsidenten Roland Matthes ausgezeichnet.

 

Jens Wieczorek, der Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit, führte mit der Deutschen Meisterin ein Interview.

 

J.W.: Würdest du dich bitte kurz vorstellen?

J.S.:  Ich heiße Jeanette Schultz, bin 24 Jahre alt und wohne in Freital. Nach meiner Ausbildung zur Straßen- und Tiefbauerin nahm ich mein Studium

zum Diplomingenieur für Bauingenieurwesen in Glauchau in Angriff, wo ich jetzt noch bin.

J.W.: Wie bist du zum Billard gekommen?

J.S.:  Im Alter von 6-7 Jahren nahm mich mein Vati mit zum Billard auf die Kipsdorfer Straße in Dresden. Dort spielten wir vor allen Dingen Pool.

Mit 12 Jahren begann ich dann intensiv Kegelbillard, bei  SV Dresden Reick, zu trainieren und diesen Sport lieben zu lernen.

J.W.: Welcher Wind hat dich nach Mühlbach verschlagen?

J.S.:  Nach verschiedenen Problemen in Reick und durch Kenntnis des Mühlbacher Umfeldes sowie der Tatsache, dass dieser Verein zum Talentstützpunkt Billard in Sachsen berufen wurde, führte mich mein Weg hierher.

J.W.: Wie und was gefällt dir hier?

J.S.:  In Mühlbach gefällt es mir sehr, sehr gut. Das Verhältnis der Spieler untereinander ist ein freundschaftliches, kollegiales. Lobenswert ist auch die stete Unterstützung der Mannschaft. Unter der Leitung unseres Abteilungsleiters Werner Hofmann findet hier ein gut organisiertes Training statt.

J.W.: Wie wird man Deutsche Meisterin?

J.S.:  Man muss Spaß am Spiel haben. Man muss Spaß am Training haben. Sportlich gesehen war ich als Teilnehmerin der Landesmeisterschaft qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften in Bad Wildungen. Über die Vorrunde mit 4 Spielen, einen Sieg im Halbfinale und auch im Finale gegen eine Spielerin von BC Empor Freiberg wurde ich Deutsche Meisterin im Kegelbillard.

J.W.: Wie schaffst du es Studium und Training unter einen Hut zu bekommen?

J.S.:  Ich fahre jedes Wochenende von Glauchau nach Hause und nehme sehr gern am Training in Mühlbach teil. Wie gesagt das kameradschaftliche Verhältnis der Spieler untereinander tut das Übrige.

J.W.: Welche Ziele hast du privat sowie sportlich?

J.S.:  Beruflich möchte ich mein Studium zum guten Abschluss bringen und später einmal als Bauleiterin arbeiten. Sportlich gibt es natürlich nur ein Ziel: Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, Teilnahme an dieser und den Titel wieder mit nach Hause bringen.

J.W.: Ich möchte mich für die Möglichkeit zu diesem kurzen Interview bedanken und wünsche dir beruflich als auch sportlich alles, alles Gute und vor allen Dingen Gesundheit.