Aktuelle Infos


2. Januar 2013

So macht Biathlon Spaß

KJS_2012_041Am 30.12.2012 fanden in Zinnwald die Kinder- und Jugendsportspiele im Biathlon für die Altersklassen 6 – 12 statt. Für die jüngsten Biathleten aus unserem Landkreis war es der erste Wettkampf der neuen Saison. Der Winter meinte es ja bis jetzt sehr gut mit den Skiläufern und so konnten über 50 Biathleten im Alter von 6 bis 11 Jahren sehr gut vorbereitet in ihren Vergleich mit den gleichaltrigen Rivalen gehen. Vor den Augen vom neuen Stützpunktleiter Ilmar Heineke liefen und schossen Sportler aus Schellerhau, Altenberg, Schmiedeberg, Dippoldiswalde, Pirna, Kottmar und Ringenhain um die begehrten Medaillien.

Dank der sehr guten Vorbereitung der Loipe durch Streckenchef Marcus Böhme war die Spur in einem optimalen Zustand, nur der böige Wind machte den Jüngsten zu schaffen und so mussten einige Sportler in die ungeliebte Strafrunde. Alle Scheiben  fielen bei Iven Hickmann (SG Schellerhau) und Maximilian Klemm (Stahl Schmiedeberg), nach einem heißen Laufduell trennten die Beiden ganze 10 Sekunden zu Gunsten von Iven im Ziel. Noch knapper war die Entscheidung der Mädchen in der Altersklasse 11. Nachdem fünf Sportlerinnen den Schießstand fehlerfrei verlassen konnten musste die Entscheidung in der Loipe fallen. Am Ende war Siegerin Kira Hille vom TuS Dippoldiswalde eine Sekunde schneller als die ebenfalls für Dippoldiswalde startende zweitplatzierte Marit Heinemann. Während die Altersklassen 10 und 11 noch mit einer Auflage für ihr Gewehr schießen, war es für die Alterklasse 12 der erste Wettkampfei, bei dem sie wie die Großen nur mit Unterstützungsriemen diese Aufgabe bewältigten. Die Mädchen machten es hier den Jungen vor und zeigten wie es geht. Die drei Erstplatzierten mussten hier nach zwei Schießprüfungen nur jeweils drei mal in die Strafrunde. Am Ende war Lena Rau (SSV Altenberg) vor Franziska Matako (Grün Weiß Pirna) und Jaquline Böhme (SSV Altenberg) die schnellste in der Loipe. Mehr Lehrgeld mussten die Jungen zahlen. Hier war der beste Schütze auch der spätere Sieger. Fünf mal musste Max Petr (Stahl Schmiedeberg) mit der Strafrunde Bekanntschaft schließen.

Dieser erste Vergleich zeigte das die Arbeit in den Biathlonvereinen der Region wieder auf dem richtigen Weg ist und die kontinuierliche Sichtungsarbeit erste Früchte trägt. Die Medailliengewinner kamen aus allen angetretenen Vereinen. Und das Fazit von Stützpunktleiter Ilmar Heinike: „Ein super Wettkampf mit ansprechenden Leistungen. Mir hat die familiere Atmosphäre besonders gefallen, bei der aber trotzdem die faire sportliche Rivalität unter den Vereinen zu spüren ist. So macht Biathlon Spaß“

Wer durch diesen Bericht Lust bekommen hat, selbst diesen wunderschönen vielseitigen Sport auszuprobieren kann sich gern  am Altenberger Stützpunkt bei Regionaltrainer Rocco Walther melden. Neue Kinder und Jugendliche sind jeder Zeit herzlich willkommen. (Rocco Walther)