Aktuelle Infos


31. Oktober 2012

Freud und Leid bei den Rennrodlerinnen

Bei der diesjährigen Selektion der Rennrodlerinnen für das Weltcupteam liegen für den SSV Altenberg Freud und Leid dicht beieinander. Für zwei von drei Athletinnen bedeutete die Ausscheidung auch das Ende ihrer leistungssportlichen Karriere.  Bundestrainer Norbert Loch teilte Lisa Liebert und Anne Pietrasik mit, dass der Verband für die Zukunft nicht mehr mit ihnen plane.

Lisa Liebert gehörte im Juniorenalter zu den besten Rodlerinnen der Welt, wurde in der Saison 2009/2010 Gesamtsiegerin im Juniorenweltcup und holte bei Weltmeisterschaften drei Medaillen. Anne Pietrasik kann auch auf zahlreiche vordere Platzierungen verweisen. Aber die Spitze im deutschen Rodelsport ist gleichzeitig die Weltspitze. Und da ist es für den Nachwuchs schwer nach vorn zu kommen.

Für die Juniorin der letzten Saison, Weltmeisterin, Weltcup-Gesamtsiegerin und Deutsche Meisterin Aileen Frisch läuft es da schon besser. Sie konnte in den Selektionsrennen mit einem vierten und fünften Platz aufhorchen. Beim letzten Rennen lief es verletzungsbedingt nicht optimal. Dennoch scheint Bundestrainer Norbert Loch große Stücke auf die 20-jährige zu halten. Deshalb darf sie mit der deutschen Nationalmannschaft nächste Woche zur Internationalen Trainingswoche auf die neue Olympiabahn in Sotschi. Zum Abschluss gibt es ein Ausscheidungsrennen mit Corinna Martini (Winterberg) um den vierten Weltcup-Startplatz. Dafür drücken wir natürlich Aileen Frisch ganz fest die Daumen. (WoVo)