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26. Oktober 2012

Die Frösche kommen

Pressemitteilung des HC Sachsen Neustadt-Sebnitz

Nach der, aufgrund der vielen Verletzungen, dringend notwendigen Spielpause, startet die F1 des HC Sachsen am Sonntag, den 28.10.2012, 16.00 Uhr, in den zweiten Teil der Hinrunde. Die Serie von 7 Spielen -ohne Pause -bis zum 16.12. beginnt das Filip-Team mit der Begegnung gegen die derzeit auf Platz 4 der Tabelle stehende Mannschaft aus Henstedt-Ulzburg. Dass das Team von Coach Volker Paul nach 5 Spieltagen auf Platz 5 steht wundert keinen. Nach Platz 9 in der Vorsaison, in der die Froggies (Frösche -so nennen sich die Damen- und Herrenteams des SVHU) noch in der Staffel Nord an den Start gingen, hat man sich im ca. 40 km nördlich von Hamburg gelegenen Henstedt-Ulzburg ordentlich verstärkt.

„Unser Ziel ist ein Platz im oberen Tabellendrittel, so hoch wie möglich, dafür haben ich meine Mädels in der Vorbereitung gequält.“, kommentierte Paul vor Saisonbeginn die Ziele in Liga 3. Den 3 Abgängen stehen 5 Zugänge gegenüber. Der namhafteste dieser Zugänge ist wohl Bente Maassen. Die vom letztjährigen Zweitligisten und diesjährigen Gegner des HC Sachsen und somit auch der Froggies, TSG Wismar, nach Henstedt-Ulzburg gewechselte Spielerin wusste auch schon zu überzeugen. Im Mittel 7 Tore pro Spiel steuerte der Neuzugang zu den insgesamt 138 geworfenen Toren bei. Allerdings ist nicht nur Maassen ein Garant in der Offensive. Mit Tina Pejic und Rabea Dieckmann haben die Froggies zwei weitere torgefährliche Spielerinnen im Kader. Diese 3 Damen sind für mehr als die Hälfte (72) der 138 Tore des SV HU verantwortlich.

In der Abwehr werden die Sachsinnen am Sonntag auch die Grundlage legen müssen, will man endlich die ersten 2 Punkte auf der Habenseite verbuchen. Das allein reicht freilich nicht. Schaut man sich das Torverhältnis an ist festzustellen, dass vor allem im Angriff zugelegt werden muss. Durchschnittlich 20 Tore/Spiel ist bei der Qualität der Gegner in Liga 3 einfach zu wenig. Möglich ist es aber ohne Frage: 9 Tore von Heidi Møller Jensen gegen Schwerin und 6 gegen Altlandsberg; 10 Tore von Jenny Kolewa gegen Rödertal und 7 gegen Owschlag oder auch die 7 Tore von Dominika Tvrdonova gegen Berlin bzw. 4 gegen Rödertal zeigen, dass sich keine der Akteurinnen beim HC Sachsen verstecken muss.

Diese Leistungen muss aber endlich auch einmal gemeinsam in einem Spiel abgerufen werden. Dann können sogar die Ausfälle von Petra Janeckova (noch 3 Spiele gesperrt) und Melanie Baier (noch 3 Wochen Pause wegen Bänderriss im Sprunggelenk) kompensiert werden. Auch Wiebke Prenzel hat in dieser Spielzeit schon gezeigt, dass sie Janeckova gut auf der linken Außenbahn vertreten kann, wie auch Wiele oder Zimmermann im Rückraum das Fehlen von Baier vergessen machen können.