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16. Oktober 2012

Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“

Bericht der Integrativen Sportgruppe des Pirnaer Rudervereins 1872 e.V.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir am 06. Oktober um 8 Uhr am Bootshaus zu unserer ersten Regatta nach Berlin. Die morgendliche Müdigkeit war noch zu spüren und deshalb nutzten wir die Fahrt, um noch ein bisschen zu regenerieren. Nach knapp 2,5h Fahrt waren dann endlich Boote zu sehen und die Aufregung stieg. Alles schien so fremd zu sein und doch so selbstverständlich wie das normale Training. Nach dem Umziehen und Anbauen des Bootes war auch schon die Zeit zum Ablegen da. Die Steuermannseinweisung hatte sich etwas verzögert und somit musste wir noch einige Sachen auf dem Wasser klären. Die Zeit bis zum Start rückte immer näher, doch mit dem Warten auf den Geleitschutz des Motorbootes kam auch etwas Ruhe und Lockerheit hinein. Die Anweisung war ganz einfach: „Fahrt immer dem ersten Boot hinterher, die wissen wo es langgeht!“ und los ging es.

Wie an einer Schnur auf gefädelt fuhren wir an den Start. Da der Start fliegend war konnten wir unser Anfangstempo selber festlegen und kamen somit ohne Hektik ins Rennen. Nach 200 m kam auch schon die Erste der insgesamt sieben Brücken. Die ersten 1000 m kam unser Boot richtig gut zum Laufen, doch Brücke für Brücke kam immer mal etwas Unruhe auf. Zudem kam das darauffolgende Rennen der Kinder immer näher und keiner lässt sich gern überholen, also hies es nur noch: „Druck ans Blatt und gegen halten“. Bis zur letzten Brücke, knapp 500 m vorm Ziel, gelang uns das richtig gut, doch die Durchfahrt war für 2 Boote etwas zu eng. Auch ein kleiner Zusammenstoß gehört zum Rudersport dazu. Die Verwirrung der Situation verflog ganz schnell wieder, denn es ging auf die letzten 300 m. Jetzt galt es, Alles oder Nichts. Noch 3…2…1 Schläge und dann war die Zielhupe da! Die Zeit zum Verschnaufen wehrte nicht lang, noch einen kurzen Blick aufs Bundeskanzlerinnenamt werfen und dann am Steg anlegen.
Nun mussten wir nur noch das Boot wieder abbauen, Alles einpacken und auf den Hänger laden. Sobald das erledigt war nahmen wir noch eine kleine Stärkung zu uns. Da die Rennergebnisse noch lange nicht offiziell waren, entschieden wir uns nochmal ein paar Sehenswürdigkeiten im Umfeld anzusehen. Der Spaziergang begann am Bundeskanzleramt, ging über den Reichstag und dann weiter bis zum Brandenburger Tor. Der Rückweg zum Bus begann mit einem winzigen Regenschauer, doch binnen Sekunden brachte eine starke Windböe den Starkregen mit, der noch einige Minuten lang andauerte. In der Zwischenzeit standen die Rennzeiten fest, wir haben den 2. Platz geholt! Ein tolles Ergebnis für unser erstes Rennen! Mit leicht feuchten Sachen und dem guten 2.Platz im Gepäck fuhren wir wieder nach Pirna zurück. Doch ohne die ganze Unterstützung von Wolfgang Schneider und Danny Krahl hätten wir das nicht erreicht!

Es bedanken sich Rico Scheffler, Uwe Walther, Jens Förster, Falk Hüttig und Robert Krahl.

Ergebnisse der Pirnaer Ruderer bei der 83. Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“

Rennen HR2 – H+ 4x+ Gig, Handicap-Gig-Doppelvierer mit Steuermann auch Riemen

1 Rgm. Berliner RC Hevella / Richtershorner RV (Boot 1)     18:17.30

2 Pirnaer Ruderverein 1872 e.V.              18:50.71               +0:33.40

Robert Krahl (1992), Falk Hüttig (1981), Uwe Walther (1981), Rico Scheffler (1979), Stm. Jens Förster (1982)

 

Rennen 19 – MM 4x+ Gig A bis H,

Masters-Männer-Gig-Doppelvierer mit Steuermann A bis H

Hauptrennen, Altersklasse C

1. Rgm. Potsdamer RC Germania / WSC WannseeLöwe  28:18.84

4 . Rgm. Dresdner RV / Pirnaer RV / USV TU Dresden  29:23.32

Thomas Merz (1968), Thomas Deubner (1967), Mario Achilles (1962), Ingo Montan (1967), Stm. Pauline Thiele (1995)

 

HHauptrennen, Altersklasse F

1 Rgm. Spiel- und SV Planeta Radebeul / USV TU Dresden  29:23.37

Sven Fahner (1966), Christian Sommer (1942), Uwe Beetz (1956), Andreas Wundratsch (1959), Stm. Kerstin Beetz (1984)