Aktuelle Infos


2. Oktober 2012

Keine Punkte aus dem Norden

Pressemitteilung des HC Sachsen Neustadt-Sebnitz e.V.

„Die Entwicklung einer neuen Mannschaft braucht Zeit, wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen.“, so die Worte von Trainerin Daniela Filip nach dem Spiel in Kropp (ca. 10 km von Owschlag entfernt), wo der TSV Owschlag wegen einer gesperrten eigenen Halle seine Heimspiele derzeit austrägt. Die Gäste aus Sachsen brauchten 5 Minuten um ins Spiel zu kommen. In dieser ersten Phase legte der TSV 4 Tore vor, aber von Melanie Baier, Jenny Kolewa und Dominka Tvrdonova kam bis zur 8. Minute die Antwort und der Anschluss zum 4:3 war hergestellt. Davon ließ sich der Gastgeber aber nicht beirren und spielte in den nächsten Angriffen einen 5 Tore-Vorsprung heraus. Die Damen aus Schleswig-Holstein hatten in dieser Phase das Glück auf ihrer Seite. Die Abpraller von Torfrau Katarzyna Wiekiera oder vom Tor konnten sie im zweiten Anlauf verwerten. Der HC Sachsen musste nach 11 Minuten schon den ersten temporären Ausfall verzeichnen. In einer insgesamt fairen Partie wurde Melanie Baier in einer überharten und mit einer 2 Minuten-Strafe geahndeten Aktion beim Sprungwurf aus der Luft geholt und landete schmerzhaft auf dem Steißbein. Sie konnte erst zum Ende der ersten Spielhälfte wieder ins Geschehen eingreifen. Bis dahin spielten die Filip-Damen auf Augenhöhe und konnten den 4 Tore-Vorsprung bis zur 30. Minute halten, aber leider nicht verkürzen. Beim Stand von 15:11wurden die Seiten gewechselt.

Direkt nach dem Beginn der 2ten Halbzeit war es Melanie Baier, die den Treffer zum 15:12 markierte. Bei diesem Torwurf verletzte sie sich allerdings so schwer am Sprunggelenk, dass sie den Rest der Begegnung von der Bank verfolgen musste. Eine MRT-Untersuchung beim HC Sachsen-Sponsor Asklepios-Klinik Hohwald in dieser Woche wird die Schwere der Verletzung noch genau feststellen. Das Baier nun vor allem in der Defensive fehlte war deutlich zu merken. Ein 8:2-Lauf der Owschlagerinnen brachte ein 2-stelliges Tore-Plus (23:13). Nun hatten die TSV-Spielerinnen auf fast jedes HCS-Tor die passende Antwort. Selbst durch das Verkürzen auf eine 6 Tore-Differenz zum Stand von 24:18 brachte die Peetz-Sieben nicht mehr aus der Ruhe. In der 57. Minute hatte Steffek die Differenz von 10 Toren (29:19) wiederhergestellt. Der letzte 7m-Versuch des HC Sachsen blieb ein solcher, nur Janeckova konnte mit dem 20. Tor für den HC Sachsen noch den Endstand von 20:32 aus Sicht des HCS herstellen.

„Wir wissen welches Potential in der Mannschaft steckt und arbeiten mit vollem Einsatz daran, die Entwicklung des Teams voran zu treiben. Das geht aber nicht von heute auf morgen.“, so Team-Manager Uli Sturm. In dieser Woche werden 2 zusätzliche Trainingseinheiten ins Programm genommen. Am Mittwochvormittag sowie am Samstag bittet Trainerin Daniela Filip ihr Team in die Halle. Am Sonntag steht dann 16.00 Uhr im Sportforum das nächste Spiel gegen den MTV 1860 Altlandsberg auf dem Spielplan.