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16. September 2012

Saisoneröffnung für die F1 des HC Sachsen

Pressemitteilung des HC Sachsen Neustadt-Sebnitz e.V.

Wir bauen, stellte Reinhard Johannes Funk auf der gestrigen, im Sportforum anberaumten Pressekonferenz zur Saisoneröffnung 2012/2013 die Lohmener Firmengruppe FUNK vor, als deren Gesellschafter und unternehmenstrategischer Frontmann er exponiert tätig ist. Der gebürtige Neustädter und seine Unternehmen waren vom scheidenden Präsidenten des HC Sachsen, Jens Kade, zuvor, neben der Ostsächsische Sparkasse Dresden und dem Energieversorgungsunternehmen ENSO als treuen und absolut verlässlichen „Langjährigen“, als „Neuzugang“ im Kreis der Großsponsoren begrüßt worden.

Das Understatement, mit dem Reinhard Johannes Funk die Aktivitäten seiner sowohl regional wie bundes-und europaweit im Bauprojektmanagement und bei Großprojekten der industriellen Bodentechnik sehr erfolgreich tätigen Unternehmen umschrieb, brachte auch die aktuelle Situation beim „Leuchtturm“ des Vereins, der ersten Frauenmannschaft, auf den Punkt. Nicht nur, weil bei den neuen Trikots für die F1, deren Übergabe nach Begrüßung und Vorstellung des dritten Hauptsponsors geplant war, der zu kurzfristige Liefertermin nicht eingehalten werden konnte. Präsident Jens Kade sprach von einer Umbruchsituation zum Saisonauftakt. Mit Marta Adamkova, Helena Binova und Slavka Ninkovic haben Teamstützen der Vorjahre ihre Karriere beendet bzw. sind zur Ligakonkurrenz gewechselt. „Wir hätten Slavka Ninkovic als Rückraumallrounderin gerne gehalten, aber es muss eben alles im Rahmen des Machbaren bleiben,“ bedauerte Jens Kade insbesondere den Abgang der Bosnierin nach Wismar, „doch wir glauben, die entstandenen Lücken saisonperspektivisch qualifiziert geschlossen zu haben.“

Mit Heidi Møller Jensen und Dominika Tvrdonova im Rückraum, Wiebke Prenzel in der

Kreismitte und Sophie Günther auf Rechtsaußen verzeichnet der Kader Neuzugänge, die sich in das „Alt“-Team um Melanie Baier, Jenny Kolewa und Anne Naumann gut eingefunden haben. Das bestätigte Daniela Filip, die seit Juni als neuer Chef-Coach der ersten Frauenmannschaft das Zepter in die Hand genommen hat. Obzwar die Saisonvorbereitung insb. wegen einer Reihe von Verletzungen nicht optimal verlaufen ist, sieht Daniela Filip in der Umstellung des Teams auf eine andere Spielphilosophie bereits deutliche Fortschritte. Erhöhte Trainingsintensität, höheres Tempo, fasste Daniela Filip die Ergebnisse ihrer bisherigen Arbeit mit dem Team zusammen und hob dabei die Aufnahmebereitschaft des Kaders hervor. Es wird jedoch noch eine gewisse Zeit brauchen, bis ein wirklich eingespieltes Team Ball und Gegner so laufen lässt, wie sich das die im höherklassigen Leistungssport sehr erfahrene Handballlehrerin vorstellt. Deshalb ist zunächst ihre Devise: „Nach vorne blicken und weiterentwickeln.“

Mannschaftskapitän Anne Naumann schloss sich zum Stand der Teamentwicklung ihrer Trainerin an und erklärte, dass sich das Team nun auf die neue Saison freue, zunächst „natürlich auf Sonntag“. Da treffen Daniela Filip und ihre Damen vor ausverkauftem Haus als klare Außenseiter in Radeberg auf den vor Ambition berstenden Endlich-Aufsteiger aus dem Rödertal. Während es für Rödertal, liest man die Vorberichte, im Moment nur den HC Sachsen gibt und man dort bei den Verantwortlichen, sehr souverän, erstaunlicherweise offenbar noch 3 Spielzeiten zurück ist, um ein vergangenes klar verlorenes Spiel immer wieder neu auszutragen, gibt es für den HC Sachsen nur die Saison. Dennoch, unleugbar, sicherlich nicht ein Spiel wie jedes andere und von den DHB-Spielplanern um Horst Keppler mit Gespür fürs Dramaturgische ausgelost. Es ist also zu erwarten, dass Daniela Filip, ihre Damen und wohl auch eine ansehnliche Anhängerschar nicht nach nebenan fahren, um dort ehrfürchtig und mit offenem Mund der hohen Schule des litauischen Tempohandballs von Markeviciute und Co. einfach mal nur so zuzuschauen. Wie heißt es so schön? Ohren angelegt und durch.