Aktuelle Infos


13. September 2012

Sächsisches „Team Sotschi“ berufen

Pressemitteilung des Landessportbundes Sachsen e.V.

Nur wenige Tage nach Abschluss der Paralympics in London hat der Landessportbund (LSB) Sachsen am Mittwoch in Chemnitz sein „Team Sotschi“ berufen und damit die Vorbereitung auf die nächsten Olympischen Spiele eingeläutet.

Insgesamt 39 Sportlerinnen und Sportler aus 13 sächsischen Vereinen gehören von nun an zum Kreis jener Athleten, die mit Blick auf die XXII. Olympische Winterspiele 2014 eine besondere Förderung durch den LSB Sachsen erfahren sollen.

Die Teamberufung fand in der Galerie Roter Turm in Chemnitz statt und wurde von Markus Ulbig, dem für Sport zuständigen sächsischen Staatsminister des Innern, und Eberhard Werner, Präsident des Landessportbundes Sachsen, vorgenommen.

Markus Ulbig wünschte den anwesenden Sportlern eine verletzungsfreie und erfolgreiche Vorbereitung auf die Spiele von Sotschi: „Das ist ein Superteam. Ich wünsche allen Athleten maximale Erfolge in der bevorstehenden Saison, damit sich besonders viele sächsische Sportler für die olympischen Winterspiele qualifizieren.“

Bei der Berufung waren zahlreiche der bekanntesten und erfolgreichsten sächsischen Wintersportler zugegen, wie Eric Frenzel und Björn Kircheisen (Nordische Kombination), Tina Bachmann (Biathlon), Ulrike Gräßler (Skispringen), Cathleen Martini (Bob), Anke Wischnewski (Rodeln), Isabella Laböck (Snowboard) sowie Aljona Savchenko/Robin Szolkowy mit Trainer Ingo Steuer (Eiskunstlauf).

Für letztere gab es auf der Berufungsveranstaltung noch eine Überraschung. Da das Chemnitzer Eislaufpaar verletzungsbedingt nicht bei der Sächsischen Sportgala Anfang des Jahres anwesend war, erhielt es heute aus den Händen des LSB-Präsidenten die Sächsische Sportkrone für Sachsens Mannschaft des Jahres 2011. Auch ihr Coach Ingo Steuer nahm die Krone aus Meissener Porzellan für den Trainer des Jahres 2011 entgegen.

Eberhard Werner verwies darauf, dass die Berufung in das „Team Sotschi“ nicht nur einen symbolischen Charakter hat. Er betonte, dass der Landessportbund Sachsen bestrebt sei, alle Sportler bei der Vorbereitung auf Sotschi 2014 bestmöglich zu unterstützen. „Wir werden in Abstimmung mit den Fachverbänden, Olympiastützpunkten und Vereinen alles dafür tun, dass die Athleten und Trainer beste Bedingungen haben. Dazu zählt auch die materielle Unterstützung bei geeigneten Förder- und Trainingsmaßnahmen. Ich hoffe, dass die sächsischen Athleten in Sotschi ähnlich erfolgreich abschneiden wie bei den Winterspielen 2010 und wünsche ihnen bei der Vorbereitung viel Erfolg.“

In Vancouver und Whistler konnten die Sportlerinnen und Sportler aus dem Freistaat insgesamt sechs Medaillen, davon zwei goldene erringen.