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11. September 2012

Pirna-Achter sichert sich den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga

Pressemitteilung des Pirna-Achter

Am vorletzten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) konnte der Pirna-Achter  wieder einmal überzeugen und sichert sich auch den Verbleib im Oberhaus des deutschen Rudersports.

Bereits nach dem Zeitlauf war die Mannschaft guter Dinge. Mit der fünft-besten Zeit und einem guten Rennen begann der Renntag sehr positiv. Bei besten Wetterbedingungen und leichtem Schiebewind konnten die Teams auf dem Aasee schnelle Wettkampfzeiten errudern. Das Achtelfinale bestritten die Elbstädter gegen die Lokalmatadoren aus Münster, den Mitaufsteiger aus Berlin und den Münchner Ruderclub. Dabei konnten die Pirnaer alle Mannschaften schlagen und als Sieger ins Viertelfinale einziehen. Selbst der Bootsälteste Henry Mierzwa, welcher nach seiner Verletzung wieder mit im Boot saß, war von dieser Leistung begeistert: „ Ein Top-Rennen. Ich meine, wenn man als Aufsteiger die Heimmannschaft besiegt, die um den Tagessieg mitfährt. Das ist schon ein richtig dickes Ausrufezeichen für unsere Leistung.“

Mit breiter Brust ging es für die Pirnaer ins Viertelfinale. Jenes Rennen, bei welchem sie an den vergangenen Renntagen schon oft den Kürzeren ziehen mussten. Heute war allen bewusst, dass man einen super Lauf hatte und die Top 4 zum greifen nah waren. Die Gegner waren keine Geringeren, als die Ligachampions aus Krefeld, der RV Rauxel und der Dole-Achter Hamburg. Nach dem Start liegt Pirna mit Krefeld gleich auf, dahinter folgen Rauxel und Hamburg. Doch im Laufe des Rennens kann sich der Tabellenführer absetzen. Das Boot aus Pirna und der RV Rauxel liefern sich ein packendes Duell um den Einzug in die Top 4. Im Ziel ist mit dem bloßen Auge wieder nicht auszumachen, wer es geschafft hat. Erneut muss das Ergebnis im Fotofinish ermittelt werden. Der Unterschied zwischen Pirna und Rauxel beträgt gerade einmal 0.14 Sekunden…doch die Kamera ist den Elbstädtern wieder nicht wohl gesonnen. Somit muss der Pirna-Achter um die Plätze 5-8 fahren.

„Es ist kaum zu glauben, dass man immer soviel Pech mit diesem Foto haben kann“, so Trainer Oliver Klunker. „Wir haben hier zwei nahezu perfekte Rennen abgeliefert, doch wir werden wieder nicht dafür belohnt. Natürlich meckern wir hier auf einem sehr hohen Niveau, aber es ist nun einmal sehr ärgerlich.“

Im Halbfinale bekam es die Mannschaft mit dem Emscher-Hammer zu tun. Dabei fanden sich die Athleten nach einer Umbesetzung nicht ganz zusammen. Der Hammer gewann deutlich und für Pirna ging es um die Plätze 7 und 8. Im Finalrennen des Tages besiegte der Pirna-Achter den Dole-Achter Hamburg, womit sich das Team den 7. Rang sicherte.

Der Grundtenor des Renntages bleibt der Selbe. Der Pirna-Achter verpasst die Sensation wieder nur knapp, überzeugt aber mit seinen starken Leistungen. „Wir haben hier wieder einem sehr guten Ergebnis gezeigt. Vielleicht schaffen wir am letzten Renntag in Hamburg doch noch den Sprung unter die Top 4. Die kurze Strecke kommt uns mit unserer Stärke am Start sehr entgegen.“, analysiert Schlagmann Christopher Gey den kommenden Renntag.

In der Tabelle bleiben die Pirnaer auf Rang 7 und haben ihre Position als bester Aufsteiger gefestigt. Damit ist der Abstieg kein Thema mehr und die CANALETTO-Crew wird auch im nächsten Jahr erstklassig bleiben. In 2 Wochen findet das Finale der RBL auf der Binnenalster in Hamburg statt.

Der Pirna-Achter bedankt sich  bei allen Unterstützern und Sponsoren, welche mit gefiebert haben. Besonderer Dank geht an Daniel Weigel, welcher sich am vergangenen Wochenende als Fahrer bereit stellte und die Mannschaft sicher nach Münster und zurück beförderte. (Georg Heidenreich)