Aktuelle Infos


10. September 2012

Sachsens Paralympics-Teilnehmer bringen drei Medaillen nach Hause

Pressemitteilung des Landessportbundes Sachsen e.V.

Landessportbund (LSB) Sachsen und Sächsischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband (SBV) zufrieden mit dem Abschneiden der Sportlerinnen und Sportler aus dem Freistaat.

Die acht sächsischen Sportlerinnen und Sportler bringen drei Paralympics-Medaillen mit in die Heimat. Dressurreiter Steffen Zeibig (SG Versehrte Dresden) gewann im Mannschaftswettbewerb Silber hinter den siegreichen Gastgebern. Die Sitzvolleyballer Alexander Schiffler und Christoph Herzog (beide Behindertensportverein Leipzig) errangen mit der deutschen Auswahl Bronze, nachdem sie im hart umkämpften und hochdramatischen Spiel um Platz 3 Russland mit 3:2 besiegten.

Christian Dahms, Vizepräsident Leistungssport des LSB Sachsen: „Ich gratuliere im Namen des Landessportbundes und sicher auch aller Sportinteressierten vor allem den Medaillengewinnern zu ihren herausragenden Leistungen bei diesen grandiosen Paralympischen Spielen in London. Aber auch die anderen sächsischen Starter haben hervorragende Ergebnisse erzielt, reihenweise Bestleistungen aufgestellt und die Medaillenränge zum Teil nur knapp verpasst. Ich denke da an unsere Leichtathleten, die auf Platz 4 und 5 landeten und auch an die Schwimmer, die mehrfach in die Finals einziehen konnten.“

Diskuswerferin Siena Christen (SG Motor Freital) wurde Vierte, Kugelstoßer Mathias Schulze (SC DHfK Leipzig) Fünfter. Von den drei sächsischen Schwimmern, die in London dabei waren, erreichte Swen Michaelis (BFV Ascota Chemnitz) drei Mal das Finale. Seine beste Platzierung war der sechste Rang über 50 m Rücken. Bei Stefanie Weinberg (BV Leipzig), die zwei Mal ins Finale kam, ragte der fünfte Rang über 200 m Lagen heraus. Martin Schulz (BV Leipzig) konnte trotz starker Leistungen nicht in die Endläufe einziehen.

Uwe Jahn, Präsident des SBV: „Nie war die Bezeichnung „best games ever“ zutreffender als bei diesen Paralympics. Ob Atmosphäre, Zuschauerzuspruch oder mediale Berichterstattung – der Behindertensport ist in neue Dimensionen vorgestoßen. Das trifft auch auf das internationale Leistungsniveau zu. Die Professionalisierung im Trainings- und Wettkampfbetrieb schreitet weiter voran. Trotz des besseren Abschneidens der deutschen Mannschaft als in Peking müssen wir in Deutschland die Strukturen im Handicap-Sport weiter verbessern und die Spitzensportler stärker fördern. Für den Behindertensport in Sachsen wünsche ich mir, dass die Resultate unserer Athleten Ansporn für andere sind – vor allem im Nachwuchsbereich.“