Aktuelle Infos


21. August 2012

Hitzeschlacht in Duisburg

Pressemitteilung des PIRNA-Achter

Am dritten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) hatte sich das Team vom Pirna-Achter große Ziele gesetzt. Ein Platz unter den Top 4 war angestrebt, doch in der Gluthitze von Duisburg musste der Aufsteiger Tribut an Erschöpfung und Nervosität zollen.

In den letzten Wochen arbeitet die Mannschaft hart. Das Boot war schnell und man war guter Dinge. Co Trainer Olaf Hanus bemerkte nach dem Training: „ Im Vergleich zum Training vor den anderen Renntagen, waren die letzten Trainingseinheiten die Besten. Das Boot war immer sehr schnell und dennoch konzentriert.“ Die Zeichen standen also sehr gut.

Nach dem Zeitlauf fand sich die Mannschaft auf Platz acht wieder. Eine gute Ausgangslage für die weiteren Rennen. Im Achtelfinale konnte Pirna mit einem souveränen 2. Platz unter die besten 8 fahren. Wieder war diese Hürde gemeistert und man stand in der vorderen Hälfte des Feldes. Dann kam das Viertelfinale. Die Top 4 waren zum greifen nah und die Pirnaer waren bereit unter diese zu fahren. Gegen Crefeld, Rauxel und Mühlheim war es wieder einmal ein enges Rennen, bei dem mit bloßen Auge keine Entscheidung getroffen werden konnte- Photofinish. Doch wieder einmal war das Zielfoto den Elbstädtern nicht wohl gesonnen. Platz 4 für Pirna, womit es wieder um die Plätze 5-8 ging. Doch wieder einmal zeigten die Athleten, das sie an der Spitze mitfahren können.

Danach folgte eine lange Pause. Bei steigenden Temperaturen und prasselnder Sonne versuchte die Mannschaft auf schattigen Plätzen Erholung zu finden. Das Halbfinale versprach wieder einmal ein interessantes Duell zu werden. Die beiden Aufsteiger aus Pirna und Rüdersdorf standen sich gegenüber, zwei Mannschaften die sich sehr gut kennen und schon viele Duelle ausgefochten haben. Bis 100m vor dem Ziel liegt Pirna in Führung. Doch dann kommt die CANALETTO plötzlich zum stehen. Wieder ein technischer Fehler im Pirnaer Boot. Diesmal so stark, dass das Boot ganz zum Stillstand kommt. Rüdersdorf gewinnt damit das Halbfinale und Pirna muss wieder ins Finale um die Plätze 7 und 8. Lars Kaulfuß sagt nach dem Halbfinale: „ Wir waren einfach platt. Die lange Pause bei dieser Hitze macht einen doch ganz schön alle. Da kann so etwas wie gerade schon einmal passieren.“

Im großen Finale musste sich der Pirna-Achter dem Frankfurter Boote geschlagen geben. Dennoch schafft es der Pirna-Achter wieder unter die besten Acht und steht weiterhin im vorderen Feld der Tabelle.  Aber auch etwas Ernüchterung ist dabei, hatte man sich doch so hohe Ziele gesetzt. Schlagmann Christopher Gey analysiert den Renntag kurz: „ Wir sind gut gestartet, aber haben die Hitze wohl ein wenig unterschätzt.  Aber trotzdem haben wir unsere Leistung der letzten Renntage bestätigt und vielleicht ist die Zielkamera ja am nächsten Renntag mal auf unserer Seite.“

Der Pirna-Achter bleibt also weiter im vorderen Feld der 1. Männerliga. Trotz eines nicht ganz idealen Renntages möchte die Mannschaft am nächsten Renntag wieder alles geben. Dieser findet am 8. September auf dem Aasee in Münster statt.(Georg Heidenreich)