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13. August 2012

Landessportbund Sachsen zieht positive Bilanz

Pressemitteilung des Landesportbundes Sachsen e.V.

Der Landessportbund Sachsen hat ein positives Fazit der Olympischen Spiele gezogen und ist mit dem Abschneiden der Sportlerinnen und Sportler aus dem Freistaat zufrieden.

LSB-Präsident Eberhard Werner: „Wir haben großartige Olympische Spiele erlebt, die hervorragend organisiert waren und eine phantastische Atmosphäre vermittelt haben. Ich gratuliere unseren sächsischen Olympiateilnehmern und natürlich ihren Trainern ganz herzlich zu ihrem Abschneiden in London. Besonders die Medaillengewinner haben uns stolz gemacht und gezeigt, dass der sächsische Sport tolle Athleten hervorbringt, die hervorragende Leistungen zum Wettkampfhöhepunkt abliefern können. Unsere sächsischen Leistungssportler haben einen beachtlichen Anteil zum Ergebnis der Deutschen Olympiamannschaft beitragen können.“ Von den errungenen 44 deutschen Medaillen wurde sieben von Sachsen beziehungsweise mit sächsischer Beteiligung gewonnen.

Auch Sachsens Innenminister Markus Ulbig zeigt sich erfreut über die Leistungen der sächsischen Sportler: „Ich bin mit dem Abschneiden der sächsischen Athletinnen und Athleten sehr zufrieden. Herausragend die zwei Goldmedaillen mit sächsischer Beteiligung im Rudern und Kanu-Rennsport. Die Medaillenhoffnungen haben überzeugt. Daneben gab es noch einige Überraschungen, so beispielsweise Kerstin Thiele beim Judo mit Silber. Hier war die Freude umso größer. Insgesamt haben die sächsischen Teilnehmer den olympischen Gedanken gelebt. Wir sollten nicht vergessen: Bei Olympia treffen sich die Besten der Besten. Die Teilnahme alleine ist schon ein Riesenerfolg. Insgesamt können die Sachsen sehr stolz auf die Leistungen ihrer Sportler sein, ich bin es auf jeden Fall“, so der für Sport zuständige Staatsminister des Freistaats.

„Unsere sächsischen Olympiastarter konnten ihr Ergebnis im Vergleich zu Peking verbessern, indem sie mit zwei Gold- und fünf Silbermedaillen eine Medaille mehr und zudem mehr Medaillen in den Farben Gold und Silber erringen konnten“, bilanziert Dr. Ulf Tippelt, Generalsekretär des Landessportbundes Sachsen. Vor vier Jahren hatten die sächsischen Sportler eine Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen erkämpft. Allerdings seien in London nicht bei allen sächsischen Olympiastartern die Erwartungen in Erfüllung gegangen. „Wir haben in London erlebt, wie stark die internationale Konkurrenz unter Einsatz immenser Ressourcen in vielen Sportarten geworden ist und dass man nur noch mit Bestleistungen um Medaillen kämpfen kann. Daher ist der deutschen Olympiamannschaft die erhoffte deutliche Verbesserung gegenüber dem Ergebnis vor vier Jahren in Peking auch nicht gelungen. Beeindruckend war vor allem, wie die großen Förderanstrengungen der Gastgeber reihenweise britische Spitzenplatzierungen hervorgebracht haben. Wir werden jetzt gemeinsam mit dem DOSB und den Verbänden sportartbezogen das deutsche Ergebnis von London analysieren und die notwendigen Schlüsse auch für den Nachwuchsleistungssport in Sachsen ziehen“, so Tippelt. Er hob in diesem Zusammenhang hervor, dass ein großer Anteil junger sächsischer Athleten für die Medaillen und für weitere vordere Platzierungen gesorgt hat.

Insgesamt waren 27 sächsische Sportlerinnen und Sportler in zehn Sportarten bei Olympia 2012 am Start. Acht von ihnen bringen nun Medaillen mit nach Hause.

Die sächsischen Medaillengewinner im Überblick:

Gold: Tina Dietze (SG LVB Leipzig) im Kanu-Rennsport/Kajak-Zweier sowie Tim Grohmann (Dresdner Ruderclub 1902), Karl Schulze (USV TU Dresden) und Philipp Wende (Wurzener RV „Schwarz Gelb“) im Rudern/Doppelvierer

Silber: Kerstin Thiele (Judoclub Leipzig) im Judo/Klasse bis 70 kg, Judith Arndt (SC DHfK Leipzig/GreenEdge-AIS) im Radsport/Straßen-Einzelzeitfahren, Annekatrin Thiele (RG Wiking im SC DHfK Leipzig) im Rudern/Doppelvierer, David Storl (LAC „Erdgas“ Chemnitz) im Kugelstoßen sowie Tina Dietze (SG LVB Leipzig) im Kanu-Rennsport/Kajak-Vierer.