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2. Juli 2012

Faustball – HSV-Männer holen auswärts keine Punkte

Männer – 2.Bundesliga Süd

 

Die Bundesligamannschaft des Heidenauer SV hat ein kräftezehrendes Wochenende ohne die erhofften Punkte hinter sich. Am Sonnabend stand bei schwülen Temperaturen in Waldrennach zuerst das Spiel gegen den Gastgeber auf dem Plan. Heidenau fand gegenüber den letzten Spieltagen überhaupt nicht den Faden und konnte durch teilweise schwache Abwehrleistungen keinen Spielaufbau organisieren. Folgerichtig wurden die beiden ersten Sätze mit 8:11 verloren. Im dritten Satz besann sich der HSV auf seine Stärken und siegte mit 11:7. Der vierte Satz war dann hart umkämpft, aber wieder gelang es Heidenau nicht, den TV Waldrennach 2. in die Schranken zu weisen. Die Schwarzwälder gewannen mit 12:10 zwar knapp zum 3:1- Matcherfolg, aber auch verdient. Nun sollten gegen den TV Augsburg die Punkte her, um damit den Klassenerhalt gegen einen direkten Kontrahenten zu sichern. Mit 11:8 legte Heidenau ordentlich vor, aber die Bayern konterten mit einem 11:5- Sieg im zweiten Durchgang. Im dritten Satz übernahm der HSV wieder das Zepter und sah beim 10:7 schon wie der Sieger aus, doch eigene Fehler ließen Augsburg noch mit 12:10 jubeln. Im vierten Satz ging

es um alles. Heidenau kämpfte und war deutlich von der drückenden Hitze gezeichnet. Trotz mehrerer Wechsel gelang es nicht, das Tagesziel zu erreichen. Augsburg siegte mit 11:9 zum 3:1. Die riesige Enttäuschung beim HSV war klar, aber es wurde gegen zwei Abstiegskandidaten auch zu wenig gemacht. 3.Spiel: TV Waldrennach 2. – TV Augsburg 3:0.

Noch am Abend fuhr der Heidenauer SV in den bayerischen Spessart nach Frammersbach, um am Sonntag den verlegten 1.Spieltag nachzuholen. Zum Spielbeginn ab 10.00 Uhr gab es völlig neue Spielbedingungen. 30 Grad weniger und leichter Regen waren zu verzeichnen, dazu fehlte durch dienstliche Verpflichtungen der Heidenauer Angreifer Ronald Hoffmann. Gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter TV Schweinfurt-Oberndorf malte sich der HSV somit kaum eine Siegchance aus. Trotzdem hielt man gegen Aufstiegskandidaten gut mit und verlor mit Anstand 0:3 (8:11/7:11/5:11). Gastgeber TuS Frammersbach hatte Heidenau zu Hause

nach dem wohl besten Saisonspiel mit 3:0 geschlagen. Trotz dezimierten Kader griff der HSV im letzten Tagesspiel gegen die Franken nochmal an. Spielführer Dirk Hocher übernahm den Angriff und Spielertrainer Torsten Martin kam auf der Zuspielposition zum Einsatz. Dies sollte sich im ersten Satz bei einer 7:11- Niederlage noch nicht auszahlen. Aber dann hatte sich Heidenau auf die Platzverhältnisse und den Gegner besser eingestellt. Durch 11:5 und 11:7- Siege führte der HSV mit 2:1. Die Bayern waren sichtlich überrascht, schlugen aber mit einem 11:6- Erfolg im vierten Satz zurück. Heidenau konnte im Entscheidungssatz nicht mehr zulegen und verlor trotz guter kämpferischer Leistung mit 5:11 und das Spiel 2:3. 3.Spiel: TuS Frammersbach – TV Schweinfurt-Oberndorf 1:3.

Trotz der Nullnummer hält der Heidenauer SV den wichtigen fünften Platz mit 12:16 Punkten und guten 26:25 Sätzen. Mit mindestens einem Sieg am kommenden Sonnabend zu Hause sollte das Saisonziel perfekt gemacht werden. Die Gegner heißen dann TV Segnitz, welcher bereits Absteiger ist, und NLV Stuttgart-Vaihingen. Anpfiff im Heidenauer Sportforum ist 15.00 Uhr.

Spieler HSV 1.: Dirk Hocher, Ronald Hoffmann, Ronni und Jan Schulze, Torsten Martin, Martin Leichsenring, Matthias Zirr.

  

HSV – Reserve wird wieder Sachsenmeister

 

Männer – Oberliga Sachsen

 

Serienmeister Heidenauer SV 2. konnte zum Abschlußspieltag in Hirschfelde trotz zweier Niederlagen seinen Titel verteidigen, da die Konkurrenz ebenfalls Punkte ließ. Zwei Siege gegen den SV Kubschütz mit 2:0 (11:6/11:7) und 2:1 (12:14/12:10/11:7) reichten, um Bundesligaabsteiger SG Waldkirchen auf den zweiten Platz zu verweisen. Gegen die Vogtländer verlor der HSV 2. jeweils mit 1:2 (12:10/14:15/10:12) und (11:9/5:11/7:11).

Herzlichen Glückwunsch den Spielern Uwe Jänichen, Holger Martin, Torsten Götz, Torsten Martin, Andreas Sawusch, Lars Vogt, Stefan Schreiber, Heiko Fischer.

(Torsten Martin)