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24. April 2012

Pirna-Achter startet mit Vollgas in die neue Saison

Pressemitteilung des Pirna-Achters

Am vergangenen Wochenende war es für Pirnas Ruderer wieder soweit: Der erste Wettkampf im neuen Jahr stand an. Traditionell ging es dafür zur Frühjahrsregatta nach Berlin-Grünau. Aufgrund eines sehr engen Terminplans hatten die Nachwuchssportler des Pirnaer Rudervereins an diesem Wochenende frei. Lediglich der Pirna-Achter und einige Masters traten zum Wettkampf an.

Für den Erstligisten sollte es eine erste Standortbestimmung gegen bekannte Teams aus der flyeralarm Ruder-Bundesliga(RBL) werden. Ebenfalls gemeldet hatte der Berliner Ruderclub sowie der Rüdersdorfer Ruderverein Kalkberge, welcher gleich zwei Boote ins Rennen schickte. Komplettiert wurde das Acht-Boote-Feld vom Ruder-Club Wiking Berlin, der TU Dresden, dem Ruderclub Arkona Berlin und einer Auswahl von U23-Kadersportlern.

Der Vorlauf war noch sehr verhalten. Da das Boot von der TU Dresden das Startsignal verpasste, konnte das Pirnaer Boot das Rennen locker herunter fahren und mit Platz drei sicher ins Finale einziehen. Die beiden Rüdersdorfer Boote, der Berliner Ruderclub, Arkona Berlin und die U23-Auswahl erreichten den Endlauf ebenfalls.

Im Finale starteten die Pirnaer um Schlagmann Christopher Gey eher langsam. Nach den ersten Metern lag die Mannschaft noch auf Rang vier. Allerdings gelang es den Athleten, ihre „Canaletto“ ordentlich in Fahrt zu bringen. Nach 400m ging so richtig die Post ab und man lag vor Berlin und Rüdersdorf 1 an zweiter Position. Auch wenn die beiden Liga-Konkurrenten angriffen, um den Pirnaern diese Position noch streitig zu machen, blieb die Mannschaft ruhig und baute ihren Vorsprung bis ins Ziel weiter aus.

Der Pirna-Achter startete also mit einem starken 2. Platz hinter der Auswahl aus U23-Nationalmannschaftsruderern in die neue Saison. Gegen die Mitaufsteiger aus Rüdersdorf und Berlin konnten sich die Mannen gut behaupten. Trainer OliverKlunker analysierte das Rennen ebenfalls sehr positiv: „Ich hätte nicht gedacht, dass die Jungs sich so sicher und deutlich, gerade gegen das Berliner Boot, behaupten können. Der Sieg war nie das Thema, da die Gewinner aus dem Leistungssportbereich kommen und in einer ganz anderen Liga rudern. Aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie bereits jetzt im Frühjahr gut harmoniert und das, obwohl wir das Training nicht für diese Regatta ausgerichtet hatten.“

Die Zeichen für die kommende Saison stehen also sehr gut. Am nächsten Wochenende werden die Athleten wieder nach Berlin fahren. Diesmal allerdings zum viertägigen Trainingslager. Wasserkilometer sind weiterhin oberste Priorität und die Berliner Gewässer bieten dafür beste Bedingungen.

Vom 05.-06.05.2012 ist die Mannschaft bei der Bernburger Ruderregatta mit von der Partie, wo man die ersten Sprintrennen der Saison fahren und natürlich auch gewinnen möchte. (Georg Heidenreich)