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28. Februar 2012

Training mit Spaß und den „Großen“

Für den Nachwuchs des Handballclub Sachsen Neustadt-Sebnitz e. V. (HCS) gab es in den Winterferien zwei tolle Trainingstage mit einem Mix aus intensiven Handballtraining, Spaß und tollen Aktionen mit den Aktiven des Vereins. Vertreter der Männer-  und Frauenmannschaften des HCS  hatten für jeweils einen Tag in die Sporthalle des Sebnitzer Gymnasium eingeladen. Mit-Organisatorin Anne Naumann (siehe Foto), die sonst in der 3. Liga für die 1. Frauenmannschaft im Tor steht, verriet: „Wir wollten unserem Nachwuchs vor allem die Freude am Handball nahe bringen und dabei auch das gegenseitige Kennenlernen fördern. Die Idee entstand bei uns in den Mannschaften und wir wollten auf diese Weise etwas für unsere eigene Nachwuchsarbeit tun.“

In der ersten Ferienwoche wurden die Jüngsten, die Minis und die E-Jugend, von den Aktiven begrüßt. Mit fast unbändigem Bewegungsdrang stürmten die Jüngsten die Sporthalle und in kleinen Spieleinheiten lernten sie den Umgang mit dem Ball, erste kleine technische Grundlagen und erhielten wertvolle Tipps und auch manche Aufmunterung von den Trainern. Für die HCS-Aktiven Ralf Ott, Matthias Grünberger, Katarzyna Wiekiera, Melanie Beier und Anne Naumann zum Teil auch eine ungewohnte Rolle, die aber alle mit Bravour meisterten. Nach einem leckeren Mittagessen im KiEZ ging es am Nachmittag weiter. Bei den einfachen Koordinationsübungen in Kombination mit dem runden Leder zeigte keiner Schwächen. Jeder trainierte fleißig mit und dann durften sich alle noch gegen unsere Torhüter vom 7-Meter Punkt ausprobieren. Kleine Tränen der Enttäuschung wurden von den fleißigen Trainern getrocknet. Am Ende der Trainingseinheit gab es das beliebte Spiel „Feuer, Wasser, Sand“ und jeder ging mit einem Lachen nach Hause.

In der zweiten Ferienwoche waren dann die Jugendmannschaften der Altersklassen D, C und B dran. 27 Jungs und Mädels wollten sich diesen besonderen Trainingstag nicht entgehen lassen. Diesmal agierten die HCS-Aktiven Maren Emmrich, Katarzyna Wiekiera, Anne Naumann, Thomas Schramm, Dominic Böhme und Ralf Ott als Trainer und vom großen Andrang freudig überrascht, konnten  sie dennoch individuell auf jeden einzelnen Spieler eingehen. Nach gemeinsamer Erwärmung und Dehnung ging es in ersten kleinen Gruppenspielen ums gegenseitige Kennenlernen und Vertrauen. Der altersbedingte Wechsel in eine andere Mannschaft oder der Sprung in eine der Erwachsenen-Mannschaften soll dem Nachwuchs leichter fallen. Für diese Altersgruppen konnte die Trainingsschwierigkeit erhöht werden und so wurde am Vormittag in Stationsarbeit vor allem in den Bereichen Ballarbeit, Abwehrarbeit, Koordination und Wurftechnik intensiv gearbeitet. Jede Station wurde durch einen Trainer betreut und somit konnte auf individuelle Fehler sofort eingegangen und korrigiert werden. Auch wenn die Beine bei der einen oder anderen Übung schon weh taten gab jeder sein  Bestes. Kraft tanken konnten wir beim gemeinsamen Mittagessen im KiEZ und einer kleinen Pause. Am frühen Nachmittag ging es zur zweiten Trainingseinheit mit einem individuellen Torhüter-Training, Übungen für 1:1-Situationen, Ballgefühl und Passgenauigkeit sowie Übungen zu Angriff- und Abwehraktionen mit dem Ball. Beim abschließenden Handballspiel zogen alle Jugendlichen nochmals ordentlich mit.

Nochmal Anne Naumann: „Anstrengend war es für uns auch aber die strahlenden Augen bei den Kids und die Fortschritte, die wir bei den Jugendlichen beobachten konnten, sind es allemal wert. Wir Spieler freuen uns, wenn wir unserem Nachwuchs Spaß am Handballsport vermitteln konnten und zum gegenseitigen Vertrauen und Respekt beigetragen haben.“ Alle in allem war es eine runde Sache, genauso rund wie der Handball. Für den HC Sachsen ganz sicher auch eine neue Form, wie die große HCS-Familie mit neuem Schwung belebt werden kann. Auch deshalb wurde der Wunsch nach einer unbedingten Fortsetzung der HCS-Trainingstage schon laut. „Danke sagen möchte ich noch allen Helfern alias Trainern, ohne die diese Trainingstage gar nicht möglich gewesen wären. Danke auch dem KiEZ Sebnitz, die für unser leibliches Wohl sorgten.“ sprudelt es aus Anne heraus, die selbst ein dickes Lob für ihre Ideen und Initiativen verdient hat und schon am kommenden Wochenende wieder zwischen den Pfosten des HCS-Gehäuses stehen wird. (HC Sachsen)