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20. Februar 2012

Höhepunkt dieser Saison – Deutsche Meisterschaften der Jugend C

Bei arktischen Temperaturen um die – 20°C starteten die Rennrodler in Richtung Alpen. Dort angekommen erwartete die 9 Sportler des SSV Altenberg zum ersten Training eine tiefgefrorene und schnelle Eisbahn am wunderschönen Königssee. Ein weiteres Training erfolgte am Freitag. Es stellte sich schnell heraus, dass es ein harter Kampf Richtung Siegerpodest werden wird. Dennoch versuchten wir alles um auch dieses Jahr wieder ganz vorn zu landen. Gemeinsam mit unseren Sportlern und Eltern nutzten wir den Nachmittag und Abend zum Schlittenbau. Auch an den Wettkampf-Tagen Samstag und Sonntag blieb das Wetter stabil und eisig. Dank unserer mitgereisten Eltern, konnten wir unsere Sportler aber gut und vor allem warm an den Start bringen
Zuerst machten sich am Samstag unsere Mädels ins Rennen. Leider stürzte Nina Kirsten bereits im ersten Lauf und das Rennen war beendet. Nun ruhten die Hoffnungen auf Amely Büchner, die am Ende auf Platz 11 fuhr und damit beste sächsische Rodlerin wurde. Nina Dulheuer  errang mit zwei guten und konstanten Läufen Platz 20. Wie auch Jessica Spindler, die leider ebenfalls stürzte, gehört Nina zu unseren jüngsten in der Jugend C. Nächstes Jahr möchten dann beide in der gleichen Altersklasse ganz vorne mitfahren.
Am Sonntag lag es nun an den Jungen  eine Medaille für unseren Verein zu holen. Nach Lauf 1 konnten wir Platz 4 für Justin Spindler, Platz 5 für Martin Pencik und Platz 7 für Mathis Ertel zeitlich einfahren. 
Im 2. Lauf starteten die 15 besten Rodler in umgedrehter Reihenfolge (15,14,13,…). Also machte sich Mathis aus SSV Sicht zuerst an den Start. Leider kam es zu einem Fahrfehler der ihn auf Platz 33 zurück fallen ließ. Auch Martin wollte im zweiten Lauf nochmal Gas geben. Mit einer Verbesserung um knapp 1/10 Sekunde, sicherte er sich einen verdienten 5. Platz.  Justin konnte sich ebenfalls im zweiten Rennlauf steigern. Mit einer Zeit von 39.643 s im Ziel, gelang ihm der Sprung auf das Siegerpodest. Am Ende war es die hart erkämpfte Bronzemedaille. Damit konnten wir auch bei den Jungen den besten Sportler Sachsens stellen.
Lukas Smitkiewicz, der sich im Training eine starke Prellung zu gezogen hatte, fuhr einen guten ersten Rennlauf. Ein erneuter Schlag auf seinen Fuß, zwang ihn jedoch zur Aufgabe. Erik Müller, bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft und 3 Monate nach dem Wechsel vom Biathlon zum Rennrodeln, fuhr am Ende beider Rennläufe auf Platz 16. Prima! (Ronny Wermuth) Foto: Sven Büchner